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ÖkoPro: Bioökonomische Prozessketten

Projektpartner:

  • Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. (3N)
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Weitere Partner

Das primäre Ziel des Projektes ist, die Produktion von Algen und aquatischer Biomasse in den landwirtschaftlichen Prozess (exemplarisch Oberflächenwasserbehandlung für Biogasanlagen) zu integrieren und nach Etablierung die Produktionseffizienz sowie die Erträge zu optimieren. Ebenfalls werden verschiedene Produktionssysteme getestet, Prozessparameter evaluiert und die unterschiedliche aquatische Biomasse hinsichtlich ihrer wesentlichen Parameter getestet und analysiert. Das Projekt konzentriert sich auf die aquatische Biomasseproduktion auf Reststoffen aus Biogasanlagen (Oberflächenwasser) und deren anschließende Nutzung für die Bereiche Petfood und Kosmetik. Dabei sollen dezentral anfallende Nährstoff- und CO2-Überschüsse sowie Wärme vor Ort genutzt werden. Durch die inhaltlich und methodisch enge Verzahnung der Arbeitspakete in Form von Prozessketten können sich die am Projekt beteiligten Partner gegenseitig unterstützen und koordiniert zusammenarbeiten. Nach Extraktion der Inhaltsstoffe erfolgt die energetische Verwertung über Biogasanlagen. Da die Produktion auf Reststoffen geschieht, wird eine ständige Qualitätskontrolle durch die Toxikologie sichergestellt. Die Ergebnisse werden ständig durch die Projektkoordination überwacht und der Austausch innerhalb des Projektes sichergestellt. Workshops über die gesamte Projektlaufzeit werden für einen intensiven Wissenstransfer sorgen und die Außenwirkung des Projektes sicherstellen.

Projektleitung: Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. (3N), Sascha Hermus, hermus@3-n.info


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