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LaMuOpt: Ganzheitliche Nutzung von Laminaria- und Muschel-Nebenerzeugnissen zur Optimierung von kreislaufbasierter Fischzucht und Produkten für den menschlichen Verzehr

Projektpartner:

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • Coastal Research & Management GbR
  • Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik
  • Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) mbH

Fisch, Meeresfrüchte und Algen werden für den humanen Gebrauch als Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika, sowie für die Verwendung in Pharmazie bzw. Medizin in Aquakulturanlagen gezüchtet. Allerdings werden die gezüchteten Tiere und Pflanzen oft nur teilweise genutzt. Organismen aus einer Muschel- und Algenfarm sollen im Rahmen dieser Projektidee durch neue Verwendungszwecke ganzheitlicher genutzt werden, um die Farm ökonomischer und nachhaltiger zu gestalten. Miesmuscheln (Mytilus edulis) werden nur ab einer bestimmten Größe genutzt, der Rest wandert zurück ins Meer. Bei Makroalgen (hier Laminaria saccharina) fallen bei der Herstellung von Extrakten ein Großteil der Algen als ungenutzter Reststoff, dem Algentrester, an. Algentrester und Muschelmehl bieten ein großes Potential für den Einsatz in Kreislaufanlagen-angepasstem Fischfutter. Zum anderen sollen diese und weitere Nebenerzeugnisse zu innovativen Lebensmitteln für den Menschen verarbeitet und teilweise zur Marktreife gebracht werden. Aquakulturen in den Bereichen küstennahen landbasierte Kreislaufanlagen-gestützten Fischproduktion und marine küstennahe integrierten multitrophischen Kultur von Muscheln und Algen, sowie Konsumenten von Fisch-, Muschel- und Algenprodukten profitieren von den Ergebnissen dieses Projekts.

Projektleitung: Fraunhofer Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik (EMB), Dr. Elke Böhme, elke.boehme@emb.fraunhofer.de


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